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Türkische Sprache Artikel Das heutige türkische Sprachgebiet
Die türkische Sprache (Eigenbezeichnung: Türk dili beziehungsweise Türkçe) oder kurz: Türkisch ist die Amtssprache in der Türkei und gehört zu den Turksprachen. Als Altenativbezeichnung ist auch aus der Turkologie Türkiye Türkçesi (Türkeitürkisch) bekannt.
Türkisch zerfällt bis heute in zahlreiche Dialekte, wobei heute die Istanbuler Mundart das Hochtürkische in der Türkei bilden. Desweiteren gibt es, wie in dem deutschen auch, auch Dialekte innerhalb der Türkei wie zu dem Beispiel der Schwarzmeerdialekt oder der Dialekt in dem Osten der Türkei. Auch der Ägäis-Dialekt weicht von der Istanbuler Mundart ab.
Das moderne Türkisch gehört zu den Südtürkischen Sprachen.
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Die heutige Türkische Sprache ist ein direkter Erbe des Oghusischen.
Dieses war die Sprache der östlichen Turk-Stämme, die einst in Zentralasien siedelten und ab dem 8./10. Jahrhundert an von den uyghurischen Völkern in den Westen vertrieben wurden.
Daher zählte einst auch die Sprache der Seldschuken und der späteren Osmanen zu dem Westtürkischen.
Das Türkische war in den vergangenen Jahrhunderten stark vom Persischen und Arabischen beeinflusst, wodurch zeitweilig rund 80 Prozent des türkischen Wortschatzes aus diesen beiden Sprachen stammte.
Nach der Gründung der Türkischen Republik 1923 begann man in den 1930er Jahren, die fremden Lehnwörter durch türkische Wörter zu ersetzen. Dieser Prozess ist bis heute nicht abgeschlossen, so dass sich stets noch zahlreiche Wörter persischen und arabischen Ursprungs finden. In diesem Jahrhundert kamen weitere Begriffe aus europäischen Sprachen hinzu, vor allem aus dem Französischen.
Die "Türk Dil Kurumu", die "Gesellschaft der türkischen Sprache", ist eine staatliche Einrichtung, die 1932 zur Returkisierung bzw. der Modernisierung der türkischen Sprache gegründet wurde.
Als die engsten Verwandten der Türkischen Sprache gelten heute das Aserbaidschanische und das Turkmenische. In dem weitesten Sinne zählt auch der balkantürkische Dialekt der Gagausen zu den engeren Verwandten des Türkischen. *siehe auch: Vergleichende Betrachtung von Turksprachen
Buch-Tipp: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2: Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache So unterhaltsame wie belehrende Autorenlesung
Wer möchte dem Journalisten Bastian Sick nicht beipflichten, wenn er die Verwahrlosung der deutschen Sprache beklagt. Da werden bedenken- und gedankenlos die Fälle des Genitivs und des Dativs durcheinandergeworfen, Imperative falsch gebildet, Kommata vergessen oder gefühlt" an falschen Stellen gesetzt.... |
Besonderheiten bei der Aussprache | |
c: wie dt. dsch in Dschungel
ç: wie dt. tsch in Kutsche
ÄŸ: (yumuÅŸak g): dient zur Dehnung von dunklen Vokalen
ı: kurzes, sehr dumpfes i, vgl. dt. e in Sonne
j: wie dt. j in Journal
ÅŸ: wie dt. sch in Schule
v: wie dt. v in Vase
y: wie dt. j in Jacke
z: wie dt. s in SonneDie übrigen Laute werden wie in dem Deutschen äußerst.
Die Buchstaben ä, q, w, x und ß werden in dem Türkischen nicht benutzt; j steht ca. in Fremdwörtern.
Buch-Tipp: Die Sprache der Pferde. Die Monty Roberts Methode des Join-up. Das Join-up wir nicht ca. beschrieben sondern es ist auch gezeichnet ich liebe es =) Ich und meine Tochter haben dieses Buch gelesen und so das Leben der Pferde besser erlernt. Ob wohl wir selbst 5 Pferde haben und uns gut mit so was aus kennen haben wir es drotzdem gelesen und ich muss schon sagen wir haben eine menge da zu gelernt. Man kann durch... |
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Das Türkische ist eine agglutinierende Sprache und unterscheidet sich somit wesentlich von den indogermanischen Sprachen. Das bedeutet, dass alle grammatischen Formen durch eine (eindeutige) Endung angezeigt werden. Dabei können mehrere Endungen aufeinanderfolgen, wobei die Reihenfolge festgelegt ist.
Beispiel:
Uçurtmayı vurmasınlar. Sie sollen den Drachen nicht runterschießen. (Filmtitel)
Man könnte den Satz wie folgt zerlegen: Uçurtma-yı vur-ma-sın-lar. "Drachen-den runterschießen-nicht-sollen-sie." Die Endung -yı zeigt den bestimmten Akkusativ an; -ma steht für die Verneinung; -sın steht für den Imperativ, -lar für die 3. Person Mehrzahl.
Bei der Suffigierung, also beim Anhängen der Endungen, spielt die so genannte Vokalharmonie eine große Rolle: die Vokale der Endungen richten sich nachdem letzten Vokal des Stammwortes bzw. der vorhergehenden Endung. Man unterscheidet hierbei in die große Vokalharmonie, bei der ein Endungsvokal zu ı, i, u oder ü werden kann, und die kleine Vokalharmonie, die a und e als Alternativen kennt.
Ein Beispiel für die kleine Vokalharmonie ist die Endung -DE für die Ortbestimmung:
bahçede (im Garten), aber: lokantada (im Restaurant).Als Beispiel für die große Vokalharmonie dient uns die Endung -li; ("aus ... stammend"):
Berlinli (aus Berlin), aber: Ankaralı, Bonnlu, Kölnlü.
Es kommt vor, dass infolge der Vokalharmonie mehrere Endungen mit dem gleichen Vokal aufeinanderfolgen (z. B. huzursuzsunuz: ihr seid unruhig). Da dies auch beim für deutsche Ohren offenbar lustig anmutende ü der Fall ist (z. B. üzgünsünüz: ihr seid traurig, es tut euch leid), wird das Türkische in Deutschland ab und zu als "ü-Sprache" genannt.
Das Türkische kennt fünf Fälle (Nominativ, Dativ, Akkusativ, Ablativ und Lokativ, mitunter wird der Genitiv als sechster Fall genannt). Als Zeitformen sind in dem wesentlichen zu bezeichnen: (bestimmtes) Präsens, Aorist, Optativ, (bestimmtes) Präteritum, Narrativ, Dubitativ , sowie zusammengesetzte Zeitformen, hinzu kommen Passiv und Konditional . Nebensätze werden meist durch so genannte Konverben ausgedrückt.
Zusätzlich kennt das Türkische keinen bestimmten Artikel und kein grammatikalisches Geschlecht.
Buch-Tipp: Duden. Deutsches Universalwörterbuch Drei in einem Dieses Wörterbuch ersetzt über weite Züge das Fremswörterbuch, das ethymologische Wörterbuch und den Rechtschreibduden, bzw. fasst alle drei Spezialgebiete der eben erwähnten Einzelbände zusammen. Vom Preis her ist der Band jedoch erfreulicherweise wesentlich kostengünstiger, als die drei Bände in dem Einzelkauf! Der einizge Nachteil:... |
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Einige Beispiele für Lehnwörter aus anderen Sprachen:
aus dem Arabischen: fikir (Idee), hediye (Geschenk), resim (Bild)
aus dem Persischen: pencere (Fenster), ÅŸehir (Stadt), hafta (Woche)
aus dem Französischen: lüks (Luxus), kuzen (Cousin), pantolon (Hose)
aus anderen Sprachen: pikap (Plattenspieler), şalter ([Licht-]Schalter)'Siehe auch: Türkischsprachige Kultur in Deutschland
Der Language Code ist tr bzw. tur (nach ISO 639).
Buch-Tipp: Elbisch. Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben-Sprache von J. R. R. Tolkien GUT FÜR ELBENFANS!!! SCHLECHT FÜR DEN REST!!!! Ich habe das Buch noch nicht ganz durch, konnte mir aber schon einen guten
Eindruck von dem Buch machen:
Für alle wirklich fanatischen Elbenfans kann ich es ca. empfehlen. Aber für
sonst ist es sehr mühsam. Es werden (fast) zu viele Informationen auf einmal
gegeben und man verliert leicht den Überblick.... |
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